Reifendruck Tabelle – Den richtigen Reifendruck für Ihr Fahrzeug finden
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13. September 2026Reifen gehören zu den wichtigsten Sicherheitskomponenten eines Fahrzeugs. Dennoch werden abgefahrene oder beschädigte Reifen oft erst bemerkt, wenn es bereits zu spät ist. Schlechter Grip, längere Bremswege oder sogar ein Reifenplatzer können die Folge sein.
In diesem Ratgeber erfahren Sie, woran Sie abgefahrene Reifen erkennen, wann ein Reifenwechsel notwendig ist und warum rechtzeitiges Handeln Ihre Sicherheit erhöht.
1. Die Profiltiefe prüfen
Das Reifenprofil sorgt dafür, dass Wasser verdrängt wird und Ihr Fahrzeug auch bei Regen sicher auf der Straße bleibt.
Die gesetzliche Mindestprofiltiefe beträgt in Deutschland 1,6 mm. Experten empfehlen jedoch deutlich früher einen Wechsel:
- Sommerreifen: mindestens 3 mm
- Winterreifen: mindestens 4 mm
Je geringer das Profil, desto schlechter wird die Haftung – insbesondere auf nasser Fahrbahn.
Tipp
Mit einer 1-Euro-Münze können Sie das Profil grob kontrollieren. Verschwindet der goldene Rand vollständig in der Profilrille, befindet sich das Profil meist noch im sicheren Bereich.
2. Verschleißanzeiger (TWI) beachten
Jeder moderne Reifen besitzt sogenannte Tread Wear Indicators (TWI).
Diese kleinen Stege befinden sich in den Profilrillen. Ist das Reifenprofil auf Höhe dieser Stege abgefahren, wurde die gesetzliche Mindestprofiltiefe erreicht und der Reifen sollte ersetzt werden.
3. Ungleichmäßigen Verschleiß erkennen
Nicht jeder Reifen nutzt sich gleichmäßig ab.
Achten Sie auf:
- stärker abgefahrene Innen- oder Außenseiten
- abgefahrene Reifenmitte
- Sägezahnbildung
- einseitigen Abrieb
Solche Verschleißbilder können auf einen falschen Reifendruck, eine fehlerhafte Achsvermessung oder verschlissene Fahrwerksteile hinweisen.
4. Risse und Beschädigungen
Nicht nur das Profil entscheidet über die Sicherheit.
Kontrollieren Sie regelmäßig auf:
- kleine Risse
- Schnitte
- Beulen
- Fremdkörper im Reifen
- Beschädigungen an der Seitenwand
Bereits kleine Schäden können die Stabilität des Reifens beeinträchtigen und sollten von einer Fachwerkstatt überprüft werden.
5. Reifenalter nicht vergessen
Auch wenn das Profil noch ausreichend tief erscheint, altert jeder Reifen.
Mit den Jahren wird das Gummi härter und verliert an Haftung.
Das Herstellungsdatum erkennen Sie an der sogenannten DOT-Nummer auf der Reifenflanke. Sie gibt Kalenderwoche und Herstellungsjahr an.
Als Faustregel gilt:
- Nach etwa 6 Jahren sollten Reifen regelmäßig kontrolliert werden.
- Spätestens nach 10 Jahren empfiehlt sich in der Regel ein Austausch.
6. Schlechter Grip oder längerer Bremsweg
Verändert sich das Fahrverhalten Ihres Fahrzeugs, können abgefahrene Reifen die Ursache sein.
Typische Anzeichen:
- längerer Bremsweg
- schlechtes Kurvenverhalten
- häufiges Eingreifen von ABS oder ESP
- Aquaplaning bereits bei leichtem Regen
- stärkeres Rutschen beim Anfahren
Spätestens dann sollten die Reifen überprüft werden.
Warum rechtzeitig wechseln?
Neue Reifen bieten:
- kürzere Bremswege
- bessere Haftung bei Regen
- geringeres Aquaplaning-Risiko
- mehr Fahrkomfort
- geringeren Kraftstoffverbrauch durch gleichmäßigen Rollwiderstand
Ein rechtzeitiger Reifenwechsel erhöht nicht nur die Sicherheit, sondern kann langfristig auch Kosten sparen.
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Sind Ihre Reifen abgefahren oder zeigen erste Verschleißerscheinungen, sollten Sie nicht zu lange warten.
In unserem Sortiment finden Sie eine große Auswahl an:
- Sommerreifen
- Winterreifen
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Dank schneller Lieferung und einer großen Markenvielfalt finden Sie unkompliziert den passenden Reifen für Ihr Fahrzeug.
Fazit
Abgefahrene Reifen erkennen Sie meist schon mit einer kurzen Sichtprüfung. Kontrollieren Sie regelmäßig Profiltiefe, Verschleißbild, Reifendruck und mögliche Beschädigungen. Wer seine Reifen rechtzeitig ersetzt, fährt sicherer und spart langfristig Geld.
Unser Tipp: Überprüfen Sie Ihre Reifen mindestens einmal im Monat und besonders vor längeren Fahrten oder dem Wechsel der Jahreszeiten. So sind Sie jederzeit sicher unterwegs.
